Gesundheit / 22.03.2019

Kassenleistung ab 60: Impfen gegen Gürtelrose

Einmal ausgebrochen lässt sich Gürtelrose nur schwer behandeln. Ältere Menschen sind besonders gefährdet und sollten sich dagegen impfen lassen.

Bild zum Thema Impfen gegen Gürtelrose: Ein Arzt hält eine Impfspritze und klopft mit den Fingern dagegen.

Krefeld (dpa/tmn). Mit dem Alter steigt das Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken – genau wie die Gefahr von Komplikationen. So passiert es bei älteren Betroffenen zum Beispiel eher, dass die Schmerzen langfristig oder sogar ein Leben lang bleiben, warnt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN). Einmal ausgebrochen ist diese postherpetische Neuralgie oft schwer zu behandeln.

Damit es gar nicht so weit kommt, sollten sich Menschen ab 60 Jahren gegen Herpes Zoster, wie die Gürtelrose auch heißt, impfen lassen. Künftig zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für diese Impfung. Sie folgen damit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Menschen mit einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus oder rheumatoider Arthritis können – und sollten – sich auch ab 50 schon impfen lassen (www.psychiater-im-netz.de).

Weitere Informationen

www.rki.de
Robert-Koch-Institut zur Impfung gegen Herpes Zoster

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst