Rente / 13.05.2019

Länger arbeiten – Rente steigern

Wer erst nach der Regelaltersgrenze in Rente geht, erhält für jeden Monat des späteren Rentenbeginns einen Zuschlag.

Bild zum Beitrag "Länger arbeiten – Rente steigern". Das Bild zeigt zwei Hände, die Geldscheine aufgefächert in der Hand halten.

Oldenburg (drv). Viele Versicherte gehen davon aus, dass sie spätestens mit dem Erreichen ihrer Regelaltersgrenze in Rente gehen müssen. Das stimmt jedoch nicht! Man kann auch über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus arbeiten. Für jeden Monat, den Versicherte länger beschäftigt sind und Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung zahlen, steigt die Höhe ihrer späteren Altersrente. Und nicht nur die Beiträge wirken sich rentensteigernd aus.

Zusätzlich erhalten Versicherte Zuschläge in Höhe von 0,5 Prozent für jeden Monat, den sie nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch keine Rente beziehen, obwohl die allgemeine Wartezeit erfüllt ist. Wünscht ein Versicherter beispielsweise, seine Rente erst ein Jahr nach dem Erreichen seiner regulären Altersgrenze zu erhalten, wird sein erworbener Rentenanspruch um 6 Prozent erhöht (12 Monate x 0,5 Prozent). Diese Möglichkeit bietet jedem die Chance, seine Rente noch einmal deutlich zu steigern.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Broschüre der Deutschen Rentenversicherung zu den Altersrenten

Autor

 Deutsche Rentenversicherung