Rente / 27.07.2020

Länger arbeiten und so die Rente steigern

Wer auch nach der persönlichen Regelaltersgrenze weiter arbeitet und in dieser Zeit noch keine Rente beansprucht, erhält einen Rentenzuschlag.

Bild zum Beitrag "Länger arbeiten und so die Rente steigern". Das Bild zeigt eine Hand mit Kugelschreiber über einem Formular, die andere Hand tippt auf den Taschenrechner.

Oldenburg/Bremen (drv). Viele Versicherte gehen davon aus, dass sie spätestens mit dem Erreichen ihrer Regelaltersgrenze in Rente gehen müssen. Das stimmt jedoch nicht! Man kann auch über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus arbeiten. Für jeden Monat, den Versicherte länger beschäftigt sind und Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung zahlen, steigt die Höhe ihrer späteren Altersrente.

Und nicht nur die Beiträge wirken sich rentensteigernd aus. Zusätzlich erhalten Versicherte Zuschläge in Höhe von 0,5 Prozent für jeden Monat, den sie nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch keine Rente beziehen, obwohl die allgemeine Wartezeit erfüllt ist. Wünscht ein Versicherter beispielsweise, seine Rente erst ein Jahr nach dem Erreichen seiner regulären Altersgrenze zu erhalten, wird sein erworbener Rentenanspruch um 6 Prozent erhöht (12 Monate x 0,5 Prozent).

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Broschüre "Flexibel in den Ruhestand" der Deutschen Rentenversicherung

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 Deutsche Rentenversicherung