Finanzen / 16.04.2021

Lastenzuschuss: Hilfe für Wohneigentümer

In der Krise wird es auch für viele Immobilienbesitzer finanziell eng. Manchmal besteht aber Anspruch auf Unterstützung vom Staat.

Lastenzuschuss: Hilfe für Wohneigentümer. – Familie mit Kindern sitzt auf dem Dach eines Kinderspielhauses im Garten.

Berlin (dpa/tmn). Selbstnutzende Eigentümer einer Immobilie haben Anspruch auf Wohngeld. Der sogenannte Lastenzuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Antragsformulare gibt es bei der zuständigen örtlichen Wohngeldstelle des Kreises oder der Kommune.

Ob jemand im Falle eines Falles zum Kreis der Berechtigten gehört und wie viel Geld er bekommt, das hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung vor allem durch den Baukredit.

Gezahlt wird der Lastenzuschuss nicht nur für die laufende Finanzierung. Bei der Belastung mit berücksichtigt werden auch eine Pauschale für Instandhaltungs- und Betriebskosten in Höhe von 36 Euro je Quadratmeter und Jahr, die zu zahlende Grundsteuer sowie Verwaltungskosten.

Wer darf einen Antrag auf Lastenzuschuss stellen?

Antragsberechtigt sind nicht nur private Bauherren, sondern unter anderem auch Inhaber von Genossenschafts- oder Stiftswohnungen, ebenso Eigentümer von Eigentumswohnungen, auch Erbbauberechtigte oder Menschen mit Wohn- und Nießbrauchrechten.

Beziehen Eigentümer allerdings bereits andere staatliche Leistungen, in denen die Kosten einer angemessenen Unterkunft schon enthalten sind, wie Sozialhilfe oder Grundsicherung, können sie keinen Lastenzuschuss erhalten beziehungsweise sind nicht als Haushaltsmitglieder berücksichtigungsfähig.

Autor

 Deutsche Presseagentur