Gesundheit / 26.06.2019

Mangelnde Transparenz in Gesundheits-Angelegenheiten

Verlässliche Informationen zu finden, zu bewerten und dann Ansprüche durchzusetzen fällt vielen Patienten schwer.. Beratungsstellen können helfen.

Bild zum Thema mangelnde Transparenz in Gesundheits-Angelegenheiten: Frau telefoniert am Wohnzimmertisch und macht sich dazu Notizen.

Berlin (dpa). Vielen Patienten macht weiterhin mangelnde Transparenz in Gesundheits-Angelegenheiten zu schaffen. Ratsuchenden falle es oft schwer, verlässliche Informationen zu finden, zu bewerten und dann Ansprüche durchzusetzen, sagte der Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), Thorben Krumwiede, am Montag. So werde immer wieder berichtet, dass Krankenkassen Anträge ohne eine individuelle Begründung ablehnten. Versicherte erhielten auch immer noch Schreiben, die den Eindruck erweckten, dass ein Widerspruch erfolglos sein würde. Versicherte müssten sich aber darauf verlassen können, dass sie ihnen zustehende Leistungen auch erhielten.

Patientenberatung soll Transparenz schaffen

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Schmidtke, hob ebenfalls die Bedeutung von Transparenz hervor. Nur informierte Patienten könnten selbstbestimmte Entscheidungen treffen. Die UPD wertete für die Einschätzungen 128.600 Beratungen des vergangenen Jahres aus. Mehr Beratungen gab es demnach unter anderem zu Themen rund um Patientenrechte und den Verdacht auf Behandlungsfehler.

Weitere Informationen

www.patientenberatung.de
Pressemitteilung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

Autor

 Deutsche Presseagentur