Gesundheit / 27.04.2018

Masernimpfung nachholen

Sie wissen nicht, ob Sie schonmal gegen Masern geimpft wurden? Dann wird es Zeit für einen Pieks.

Berlin (dpa/tmn). Deutschland sucht den Impfpass – wer diesem Aufruf einer Impf-Kampagne gefolgt ist, ohne fündig zu werden, sollte eine Masernimpfung nachholen. Das gilt zumindest für alle, die nach 1970 geboren wurden, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut.

Ziel sei, dass 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, erklärt die Bundesapothekerkammer. Damit wären auch jene geschützt, die noch nicht geimpft sind – wie zum Beispiel Säuglinge unter 11 Monaten.

MMR-Impfung im Erwachsenenalter

Kinder werden zum ersten Mal im Alter zwischen 11 und 14 Monaten und dann noch einmal mit 15 bis 23 Monaten geimpft. In der Regel handelt es sich um eine Kombinationsimpfung mit Mumps und Röteln.

Menschen, die vor 1970 geboren sind, haben dem RKI zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit Masern durchgemacht und sind entsprechend geschützt. Hatte jemand allerdings Kontakt zu einem Erkrankten und ist nicht sicher, ob er immun ist, lohne sich eine sogenannte postexpositionelle Prophylaxe mit dem MMR-Impfstoff binnen drei Tagen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst