Gesundheit / 30.09.2020

Mehr Menschen wegen psychischer Krankheiten in Reha

Der Anteil an Reha-Maßnahmen aufgrund psychischer Erkrankungen ist auf fast 20 Prozent angestiegen.

Eine Frau am sitzt am Schreibtisch und lehnt sich gestresst an ihre verschränkten Hände.

Berlin (dpa). Versicherte in Deutschland gehen immer öfter wegen psychischer Erkrankungen in die Reha. Der Anteil der Reha-Leistungen in diesem Bereich stieg von 15,3 Prozent im Jahr 2000 auf 19,6 Prozent im vergangenen Jahr, wie aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. Das sind mehr als 75.000 solcher Rehas zusätzlich.

Wiedereinstieg ins (Berufs-)Leben mit Reha

Insgesamt ermöglichte die Rentenversicherung im Jahr 2019 rund 1,05 Millionen medizinische Reha-Leistungen; im Jahr 2000 waren es erst 836.000. Der Anteil der Rehas wegen orthopädischer Krankheiten, also Leiden etwa an Hüfte oder Knie, sank in den vergangenen Jahren leicht um rund einen Prozentpunkt auf 40,7 Prozent. Diese Maßnahmen zur Rehabilitation machen nach wie vor den größten Anteil aus.

Mit Rehas will die Rentenversicherung kranken Menschen die Wiedereingliederung in das berufliche und gesellschaftliche Leben ermöglichen.

Autor

 Deutsche Presseagentur