Finanzen / 25.11.2021

Mehr Rendite bei der betrieblichen Altersvorsorge

Die Ampelkoalition will der stockenden betrieblichen Altersvorsorge neuen Schwung verleihen. Auch bei der privaten Vorsorge stehen Reformen an.

Mehr Rendite bei der betrieblichen Altersvorsorge. – Holzwürfel mit Aufschrift Betirebsrente.

Berlin (iv). Wer betrieblich fürs Alter vorsorgen will, soll künftig bessere Renditechancen erhalten. Die Ampelkoalition will bei der betrieblichen Altersvorsorge „Anlageformen mit höheren Renditen erlauben“. Das geht aus dem Koalitionsvertrag hervor. Zusätzlich müsse das von der vorletzten Regierung beschlossene Sozialpartnermodell umgesetzt werden.

Die künftigen Regierungsparteien bekennen sich im Koalitionsvertrag zum Drei-Säulen-Modell. „Neben der gesetzlichen Rente bleiben die betriebliche wie private Altersvorsorge wichtig für ein gutes Leben im Alter.“

Öffentlich verwalteter Fonds bei der privaten Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge soll eine „grundlegende“ Reform bekommen. Die Stoßrichtung überrascht nicht allzu sehr: Konkret wolle man „ein Angebot eines öffentlich verantworteten Fonds“ prüfen. Der Fonds soll allerdings nicht verpflichtend für alle sein, sondern eine Abwahlmöglichkeit enthalten. Für laufende Riester-Verträge gilt ein Bestandsschutz. Menschen mit geringem Einkommen sollen eine zusätzliche Förderung bekommen.

Ebenfalls auf der Prüfliste: eine „gesetzliche Anerkennung privater Anlegeprodukte mit höheren Renditen als Riester“.

Verbindlicher wird es beim Sparerfreibetrag, der von derzeit 801 Euro auf 1000 Euro erhöht werden soll.

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Autor

Boris Dunkel