Rente / 24.07.2018

Mehr Verdienst für Hinterbliebene nun zulässig

Seit dem 1. Juli können Bezieher von Witwen- und Witwerrenten mehr Geld zusätzlich zur Rente verdienen.

Berlin (dpa/tmn/sth). Zum 1. Juli 2018 haben sich die Einkommensgrenzen für Bezieher von Witwen- und Witwerrenten erhöht. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. Wer eine Witwen- oder Witwerrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht, erhält diese nur dann in voller Höhe, wenn das eigene Einkommen einen bestimmten Freibetrag nicht übersteigt. Wird der Freibetrag überschritten, erfolgt eine teilweise Anrechnung des Einkommens auf die Rente.

Der Freibetrag ist abhängig vom Wohnsitz des Rentenempfängers und ist seit Anfang Juli von etwa 819 auf rund 846 Euro in den alten Bundesländern beziehungsweise von etwa 783 auf rund 810 Euro in den neuen Bundesländern gestiegen. Für jedes waisenrentenberechtigte Kind des Rentenempfängers erhöhte sich der Freibetrag um etwa 179 Euro im Westen und 171 Euro im Osten. Durch die unterschiedlich hohen Freibeträge kann sich die Höhe der Rente bei einem Umzug zwischen den alten und neuen Bundesländern ändern. Fragen zu Auswirkungen eines Umzugs oder eines Hinzuverdienstes beantworten die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Link zur Broschüre der Deutschen Rentenversicherung zum möglichen Nebenverdienst von Hinterbliebenen 

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst