Gesundheit / 25.02.2020

Mehrheit der Bürger hat schon einmal gefastet

Die einen verzichten auf Süßigkeiten, die anderen auf Alkohol und wieder andere aufs Handy – morgen beginnt die Fastenzeit.

Bild zum Thema Mehrheit der Bürger hat schon einmal gefastet: Leerer Teller mit Besteck und Wasserglas.

Berlin (dpa). Die meisten Bundesbürger haben Erfahrung mit dem Fasten. 44 Prozent haben nach eigenen Angaben schon öfter für mehrere Wochen auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut verzichtet. Dies geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

17 Prozent taten dies bereits einmal. Für 23 Prozent kommt Fasten nicht in Frage, 15 Prozent können es sich vorstellen oder wollen es probieren. Von jenen, für die Fasten in Frage kommt, nannten 67 Prozent Süßigkeiten als die Dinge, auf die sie am ehesten verzichten würden – gefolgt von Alkohol mit 65 Prozent. 47 Prozent geben an, dass sie am ehesten auf Fleisch verzichten würden. Es folgen Rauchen (38 Prozent) und Fernsehen (37 Prozent).

Bewusstes Verzichten als sinnstiftende Erfahrung

Auf die private Internet- und Computernutzung, die auch Smartphones und Spielekonsolen beinhaltet, würden 29 Prozent, auf das Auto 19 Prozent am ehesten verzichten. Frauen geben etwas häufiger als Männer an, dass sie am ehesten auf Süßigkeiten und Fleisch verzichten würden.

65 Prozent der Befragten finden Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll oder sehr sinnvoll. 35 Prozent sind hingegen der Meinung, dass Fasten aus gesundheitlicher Sicht weniger oder überhaupt nicht sinnvoll ist. Frauen, jüngere Befragte sowie formal höher Gebildete geben etwas häufiger als Männer, Ältere sowie formal geringer Gebildete an, dass sie Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll finden.

2012 waren es erst 51 Prozent, die öfter oder einmal auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet haben. 53 Prozent hielten Fasten damals für sinnvoll oder sehr sinnvoll.

Weitere Informationen

www.dak.de
Forsa-Umfrage Fasten

Autor

 Deutsche Presseagentur