Soziales / 30.01.2018

Mit Vitamin B zur Stelle

Bei der Jobsuche auch persönliches Netzwerk nutzen

München/Freiburg (dpa/tmn). Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, sollte sich auch bei Freunden und Bekannten umhören. Denn viele Stellen werden nicht über Ausschreibungen, sondern über persönliche Netzwerke vergeben, erklärt Karrierecoach Volker Bienert im „Personalmagazin“ (Ausgabe 2/2018).

Besonders wichtig ist das berühmte Vitamin B für Stellen in kleineren Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und für Führungskräfte – und da vor allem für die etwas Älteren ab 50 Jahren.

Drei mögliche Anlaufstellen bei der Jobsuche

Bei der Jobsuche im persönlichen Netzwerk gibt es drei mögliche Anlaufstellen: erstens berufliche Kontakte außerhalb des eigenen Arbeitgebers. Sie lassen sich am besten über Business-Netzwerke wie Xing oder Linkedin aktivieren.

Wichtig dabei, so der Experte: nicht mit der Tür ins Haus fallen, also nicht sofort nach einem neuen Job fragen, sondern zunächst nur nach einem Ratschlag oder einer Einschätzung der eigenen Karriereoptionen. Am besten passiert das im Rahmen eines Telefonats oder eines Mittagessens.

Vorsicht bei Kollegen

Das ist bei der zweiten Variante sogar noch wichtiger: bei der Jobsuche im privaten Umfeld. Direkt nach einer freien Stelle sollten Berufstätige nur sehr gute Freunde fragen. Alle anderen bittet man höchstens, Augen und Ohren offen zu halten.

Und noch mehr Vorsicht ist bei der dritten Variante geboten: Aktuelle Kollegen sollte man bei der Jobsuche nur dann um Hilfe bitten, wenn man sehr gut mit ihnen befreundet ist.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst