Gesundheit / 24.09.2021

Nach Hochwasser: Reha-Klinik Bad Neuenahr wird saniert

Die Flutkatastrophe im Juli hat die Klinik schwer getroffen. Nun stellt die Deutsche Rentenversicherung 26 Millionen Euro für die Sanierung bereit.

Nach Hochwasser: Reha-Klinik Bad Neuenahr wird saniert. – Logo Knappschaft Bahn See.

Bochum (kbs) Der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) hat am 23. September 2021 beschlossen, die Hochwasserschäden der Reha-Klinik in Bad Neuenahr zu sanieren.

Durch die Überflutung der Klinik beim Hochwasser Mitte Juli 2021 wurden im Unter- und Erdgeschoss der Klinik zentrale gebäudetechnische Anlagen sowie die Küche, der Speisesaal und das Bewegungsbad weitgehend zerstört, ebenso zahlreiche Ausstattungsgegenstände sowie Fenster und Außentüren. Unter anderem müssen die Tiefgarage, die Klinkerfassade sowie die Außenanlagen saniert oder erneuert werden. Für die Sanierung müssen in den Jahren 2021 und 2022 rund 26 Millionen Euro bereitgestellt werden.

„Für den Einsatz bei der Evakuierung der 125 Reha-Patienten sowie bei den Aufräumarbeiten in den zurückliegenden Wochen danken wir den Beschäftigten in Bad Neuenahr sowie der Hauptverwaltung der KBS in Bochum herzlich. Von der Tatkraft und dem überwältigenden Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen in den Tagen nach der Hochwasserkatastrophe sind wir beeindruckt“, sagte Michael Weberink, Vorstandsvorsitzender der KBS, heute in Bochum.

300.000 Euro Spenden – erste Gelder ausgezahlt

Die KBS hatte unverzüglich vor Ort mit den Aufräumarbeiten begonnen und zügig ein Spendenkonto eröffnet, auf das die Beschäftigten aus dem gesamten Bundesgebiet Gelder für die in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen einzahlen konnten. Auch eine Sachspendenbörse für Dinge des täglichen Bedarfs wurde eingerichtet.

Bis Mitte September 2021 kamen rund 300.000 Euro auf dem Spendenkonto zusammen. Die ersten Spendengelder wurden Anfang September an betroffene Beschäftigte, von denen einige mit ihren Familien teilweise existenziell betroffen sind, ausgezahlt. Über die Sachspendenbörse konnten bislang 40 Sachspenden vor Ort übergeben werden.

„Das spontane Engagement unserer Beschäftigten, den Kolleginnen und Kollegen helfen zu wollen, haben wir als KBS gern unterstützt. Wir haben uns sehr gefreut, betroffene Beschäftigte und ihre Familien mit den Spenden helfen zu können. Die ersten emotionalen Danksagungen, die uns erreicht haben und die wir an alle Spender weitergeben möchten, zeigen uns, dass diese Hilfe großen Zuspruch gefunden hat“, sagte Bettina am Orde, Vorsitzende der Geschäftsführung der KBS.

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 Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See