Soziales / 13.03.2020

Neue Regeln für IT-Ausbildungen

Für vier IT-Berufe gibt es neue Ausbildungsordnungen. Ziel ist, die künftigen Fachkräfte noch weiter zu spezialisieren.

Bild zum Thema Neue Regeln für IT-Ausbildungen: Junge Menschen schauen auf einen großen Computerbildschirm.

Bonn (dpa/tmn). Für vier Ausbildungen im IT-Bereich gibt es ab August 2020 eine neue Ausbildungsordnung. Darüber informiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Es geht um angehende Fachinformatiker, IT-System-Elektroniker, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement und Kaufleute für IT-System-Management.

Mehr Fachrichtungen für Fachinformatiker

Wer eine Ausbildung zum Fachinformatiker anstrebt, kann demnach künftig zwei weitere Fachrichtungen wählen: Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung. Angehende IT-System-Elektroniker beschäftigen sich ab August noch intensiver mit Elektrotechnik.

Digitalisierung schafft neue Berufe

Die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement ersetzt die bisherige Ausbildung zum Informatikkaufmann oder -frau. Ihre Aufgabe wird es sein, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf der operativen Ebene zu fördern.

IT-System-Management: Sicherheit im Fokus

Bei den Kaufleuten für IT-System-Management liegt der Schwerpunkt auf der Vermarktung von IT-Dienstleistungen sowie dem Management und der Administration von IT-Systemen, heißt es weiter. Die Ausbildung lief bisher unter der Bezeichnung IT-System-Kaufmann-/frau.

Die neu geordneten IT-Ausbildungen sollen durchweg stärker die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit in den Blick nehmen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst