Finanzen / 09.10.2020

„P-Konto“: Frist für Pfändungsschutzkonto verlängert

Überschuldete Verbraucher können ihr Girokonto kurzzeitig in ein P-Konto umwandeln, um ihr Guthaben vor Pfändung zu schützen.

Hand zieht 20-Euro-Geldschein aus einem Geldautomaten.

Berlin (dpa). Der Bundestag hat den Pfändungsschutz von Guthaben auf dem sogenannten P-Konto erweitert. Mit der am Donnerstagabend verabschiedeten Reform wird etwa die Frist für die Übertragung von nicht verbrauchtem, pfändungsfreien Guthaben von einem Monat auf drei Monate verlängert. Dadurch sollen die Betroffenen höhere Summen ansparen können als bisher. Allerdings muss nach dem Bundestag auch noch der Bundesrat der Neuregelung zustimmen.

Das P-Konto schützt Guthaben vor Pfändung

Seit zehn Jahren können Bankkunden ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln. Auf dem „P-Konto“ darf ein Guthaben von monatlich knapp 1.200 Euro grundsätzlich nicht gepfändet werden, damit auch überschuldete Verbraucher die Möglichkeit haben, Zahlungen abzuwickeln oder Bargeld abzuheben.

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 Deutsche Presseagentur