Soziales / 02.09.2020

Probleme in der Ausbildung offen ansprechen

Bei Schwierigkeiten in Ausbildung oder der Berufsschule möchte sich so mancher am liebsten verstecken. Das ist genau die falsche Taktik.

Junger Mann mit Baseballkappe sitzt vor einer roten Wand auf dem Boden und legt sich deprimiert die Finger an die Stirn.

Nürnberg (dpa/tmn). Wenn es in der Ausbildung mal nicht so optimal läuft, sollten Azubis zunächst den Ursachen des Problems auf den Grund gehen. Außerdem gilt es, die Schwierigkeiten nicht zu verschweigen oder gar alles hinzuwerfen, erklärt die Bundesagentur für Arbeit auf „Planet-Beruf.de“.

Besser sollte man sich erstmal darüber klar werden, wo es hakt. Vielleicht passen die Aufgaben im Betrieb nicht zum Lehrplan – oder es gibt in der Berufsschule Ärger mit anderen Auszubildenden. Das findet man am besten heraus, wenn man sich jemandem aus dem Freundeskreis oder aus der Familie anvertraut.

Den richtigen Ansprechpartner finden

Im nächsten Schritt kann man sich an den richtigen Ansprechpartner wenden. So können Azubis Kolleginnen oder Kollegen erklären, warum sie sich mit einer Aufgabe nicht wohl fühlen. In der Regel ist auch der Ausbilder ein guter Ansprechpartner für Probleme im Betrieb.

Wem das zu heikel ist, der kann zunächst die Beratungslehrkräfte oder Sozialpädagogen der Berufsschulen fragen. Sie wissen, was von Azubis gefordert werden darf und wer weiterhelfen kann. Auch in den Handwerks- oder Handelskammern arbeiten Berater, die bei Schwierigkeiten ein offenes Ohr haben.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst