Soziales / 25.03.2020

Reallöhne gestiegen: Deutsche haben mehr Geld in der Tasche

Die Löhne sind 2019 stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Damit setzt sich ein jahrelanger Trend fort.

Wiesbaden (dpa). Arbeitnehmer in Deutschland haben auch 2019 unter dem Strich mehr Geld in der Tasche gehabt als ein Jahr zuvor. Die um die allgemeine Preissteigerung bereinigten Verdienste, die sogenannten Reallöhne, stiegen nach endgültigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt um 1,2 Prozent.

Reallöhne seit 2014 im Plus

Nominal stiegen die Löhne im Schnitt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Verbraucherpreise erhöhten sich um 1,4 Prozent. Damit blieb unter dem Strich ein Plus von 1,2 Prozent. Damit setzte sich der seit Jahren andauernde Trend fort, dass die Bruttoverdienste der Arbeitnehmer stärker steigen als die Verbraucherpreise.

Seit 2014 gab es bei den Reallöhnen auf Jahressicht ein Plus. Dass die Beschäftigten mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum als wichtige Stütze der heimischen Konjunktur ankurbeln. Zum Jahresende 2019 schwächte sich die Entwicklung etwas ab. Im vierten Quartal stiegen die Reallöhne gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent.

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 Deutsche Presseagentur