Finanzen / 07.02.2019

Reallöhne steigen um ein Prozent

Neue Daten vom Statistischen Bundesamt: Seit 2014 steigen die Reallöhne - dank guter Tarifabschlüsse und geringer Preissteigerungen.

Schaufenster mit Aufschrift SALE. – Bild: shutterstock / bikeworldtravel

Wiesbaden (mjj) Weil der Anstieg der Verbraucherpreise hinter den Zuwächsen beim Lohn blieben, hatten auch 2018 deutsche Arbeitnehmer wieder mehr Geld in der Tasche. Um ein Prozent stiegen die Reallöhne im Vergleich zu 2017, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Morgen mitteilt.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung lagen die Nominallöhne im Jahr 2018 um rund drei Prozent über dem Vorjahreswert. Im selben Zeitraum kletterten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent. Detaillierte und endgültige Daten für 2018 will das Destatis Ende März liefern. 

  • Im Durchschnitt gab es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den letzten 10 Jahren jährlich Reallohngewinne von 1,1 Prozent, schreiben die Statistiker.
  • Die durchschnittliche nominale Verdienstentwicklung von Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten betrug jährlich 2,3 Prozent.
  • Die Verbraucherpreise stiegen in demselben Zeitraum durchschnittlich um 1,2 Prozent pro Jahr.

 

 

Autorenbild

Autor

Michael J. John