Gesundheit / 06.02.2019

DRV zahlt Reha für Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Die Kosten für den Klinikaufenthalt übernimmt die Rentenversicherung der Eltern. Eine Reha ist schon kurz nach der Diagnose sinnvoll.

Bild zum Thema Kinderreha und Jugendreha bei Diabetes. Es zeigt eine Ärztin die mit einer Jugendlichen auf einem Klinikflur Befunde bespricht.

Baierbrunn (dpa/tmn). Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 haben Anrecht auf eine Rehamaßnahme, wenn es medizinisch notwendig ist. Die Kosten für den in der Regel vierwöchigen Klinikaufenthalt übernimmt die Rentenversicherung der Eltern, heißt es in der Zeitschrift "Diabetes Ratgeber" (Ausgabe 2/2019). Den Antrag stellt der behandelnde Arzt. Eltern können den Formularen aber ein Begleitschreiben beilegen, mit ihren Klinikwünschen zum Beispiel.

Sinnvoll ist eine Rehamaßnahme schon kurz nach der Diagnose der Krankheit: So haben Kinder und Jugendliche genug Zeit, den Umgang mit Diabetes in Ruhe zu lernen. Weitere Klinikaufenthalte können zum Beispiel folgen, wenn es Probleme in Schule oder Ausbildung gibt oder die jungen Patienten mit den Spritzen oder dem Insulin nicht zurechtkommen.

In den Kliniken gibt es auch Schulunterricht. Kinder unter zwölf Jahren dürfen ein Elternteil mit zur Reha bringen, etwas Ältere oft auch. Jüngere Geschwister, für die es sonst keine Betreuungsmöglichkeit gibt, dürfen ebenfalls mit in die Klinik.

Weitere Informationen:

Je früher, desto besser – in spezialisierten Reha-Zentren werden Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten therapiert.

Alle Informationen zur Kinder- und Jugendreha finden Sie hier:

www.ihre-vorsorge.de

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst