Gesundheit / 20.08.2019

Regeneration im Job

In den Pausen im Job haben Arbeitnehmer unterschiedliche Bedürfnisse. Ob Sport, Ruhe oder Meditation, wichtig ist: Es muss sich gut anfühlen.

Bild zum Thema Regeneration im Job: Frau sitzt im Büro auf einem Regal im Yogasitz und meditiert mit geschlossenen Augen.

Köln (dpa/tmn). Alle Arbeitnehmer brauchen Pausen – allerdings unterschiedlicher Art. Wichtig ist dabei, ein Gegengewicht zur jeweiligen Tätigkeit zu schaffen, rät Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse im Web-Portal der Zeitschrift „Eat Smarter“. Wer ständig reden muss und viel sozialen Kontakt hat, für den ist Meditation oder ein Spaziergang ein guter Ausgleich. Wer dagegen viel alleine vor sich hinarbeitet, der sollte sich mit Freunden treffen oder mit den Kollegen Mittagessen gehen.

Alle 70 bis 90 Minuten eine Pause einlegen

Froböse empfiehlt, Pausen im Tagesrhythmus fest alle 70 bis 90 Minuten einzuplanen – und auch in Stressphasen nicht auf diese zu verzichten: „Hören Sie auf Ihren inneren Impuls und schaffen Sie sich kleine Inseln.“ Dabei sorgen schon Auszeiten von drei Minuten für Regeneration.

Ist dies gerade trotz großer Überanstrengung nicht möglich, weil beispielsweise eine Konferenz stattfindet, rät Froböse zu einem Gang zur Toilette: „Nutzen Sie den Weg dorthin, um sich ausgiebig zu räkeln und zu strecken, und gehen Sie möglichst langsam und locker.“

Prof. Ingo Froböse ist Sportwissenschaftler und Leiter des Institutes für Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Weitere Informationen

eatsmarter.de
Blog-Beitrag bei „Eat Smarter“

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst