Gesundheit / 23.10.2020

Reha hilft nach Brustkrebs

Eine Krebserkrankung zu verarbeiten, ist gesundheitlich und psychisch eine große Herausforderung. Eine Reha der DRV kann hierbei unterstützen.

Gynäkologin erklärt einer Patientin ein Brustmodell.

Würzburg/Bayreuth (drv). Nach einer belastenden Brustkrebsbehandlung fällt die Rückkehr in den gewohnten Alltag oft schwer. Eine Reha der gesetzlichen Rentenversicherung kann hierbei unterstützen, informiert die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern.

Der Aufenthalt in einer Rehaklinik zielt darauf ab, die körperliche und psychische Leistungskraft zurückzugewinnen. Alle Angebote können sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden. Dies hängt von der Situation und den Wünschen der Patienten ab.

Onkologische Rehakliniken in Nordbayern

„Viele Frauen schätzen es, für einige Zeit ihre gewohnte Umgebung zu verlassen und sich an einem Ort aufzuhalten, an dem sie sich nicht um Erledigungen kümmern müssen. Hier können sie sich ganz auf sich und ihre Gesundheit konzentrieren“, weiß der erfahrene Mediziner Prof. Dr. Dirk Engehausen, Chefarzt der Sinntalklinik in Bad Brückenau.

Neben der Sinntalklinik in Bad Brückenau ist auch die Klinik Herzoghöhe in Bayreuth eine Reha- und AHB-Fachklinik, die schwerpunktmäßig onkologische Rehaleistungen durchführt. Beide Kliniken gehören zum Klinikverbund der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, der insgesamt acht Reha- und AHB-Kliniken umfasst.

Ganzheitliche und individuelle Betreuung

Doch wer denkt, Brustkrebs ginge nur Frauen etwas an, der irrt. „Wir behandeln natürlich mehr Frauen als Männer nach einer Brustkrebserkrankung. Aber auch bei Männern ist Brustkrebs ein Thema,“ erklärt Dr. med. Christoph Stoll, Chefarzt der Klinik Herzoghöhe in Bayreuth. „2019 wurden bundesweit 211 Männer wegen eines Mamma-Karzinoms behandelt.“

Die Patienten werden in die Planung ihres Aufenthalts einbezogen und können wählen, welches Angebot am ehesten ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Häufig werden sportliche Aktivitäten und Entspannungsübungen, Ergotherapie und Kunsttherapie angeboten. Außerdem sind Gespräche mit medizinischem Fachpersonal, Psychoonkologen oder der Austausch mit anderen Krebspatienten während des Rehaaufenthaltes an der Tagesordnung.

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Autor

 Deutsche Rentenversicherung