Rente / 12.09.2017

Reha: Werbung auf zwei Rädern

Radtour der DRV Westfalen durch Eifel und Ruhrgebiet macht auf Rehabilitation aufmerksam und sammelt Geld für die Kinderneurologie-Hilfe.

Düren (kr). Fünf Tage auf dem Fahrrad durch Eifel und Ruhrgebiet: 20 Radlerinnen und Radler fuhren von Düren aus über die Eifel nach Aachen, Monschau und Hürth und über Köln und Düsseldorf wieder zurück zum Startpunkt.  

Bettina Wulf, Botschafterin des Bundesverbands Kinderneurologie-Hilfe, schickte sie auf die Strecke. Sie ist Botschaftern der Aktion „Stadthelm“, mit der die Kinderneurologie-Hilfe gemeinsam mit der Firma Abus darauf aufmerksam machen will, wie wichtig ein Fahrradhelm ist, um bei Unfällen schwere Kopfverletzungen zu vermeiden.

Von Reha-Erfolgen überzeugen

Ziel der teilweise recht schweißtreibenden Tour ist es außerdem, auf die Bedeutung der Rehabilitation für die Behandlung chronisch Kranker aufmerksam zu machen. Darauf weisen die beiden Initiatoren Thomas Kleck und Ludger Peschkes hin. Keck ist Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Peschkes leitet das Berufsförderungswerk Dortmund. „Gezielte rehabilitative Maßnahmen können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Menschen länger im Beruf bleiben können“, erklärt Keck. „Und davon profitieren sie selbst am meisten.“  

Unterwegs machten die Radlerinnen und Radler sich selbst ein Bild von der Arbeit in verschiedenen Reha-Einrichtungen – etwa der Salus-Klinik in Hürth, in der Menschen mit psychischen und Suchterkrankungen behandelt werden. Auf dem Programm stand auch ein Besuch bei der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen, die sich unter anderem Reittherapien für Kinder mit Behinderungen verschrieben hat.

Und auch ein prominenter Radler hat die Aktion unterstützt: Sprintstar André Greipel hat die Gruppe einen halben Tag auf dem Rad begleitet.

Video zur Reha-Radtour in Westfalen 2017

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Autorenbild

Autor

Dr. Michael Krause