Rente / 23.04.2019

Rente: Selbstständige Lehrer versicherungspflichtig

Wer freiberuflich unterrichtet und mehr als 450 Euro monatlich verdient, muss Pflichtbeiträge an die Rentenversicherung zahlen.

Studentin denkt nach – Bildnachweis: wdv © Szekely, Oana

Berlin (dpa/tmn). Wer freiberuflich als Lehrer arbeitet und im Monat mehr als 450 Euro verdient, muss Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. Eine Lehrtätigkeit umfasst dabei nicht nur die Arbeit an Schulen: Was zählt, ist die Übermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Gruppen- oder Einzelunterricht.

Neben der klassischen Nachhilfe für Schüler zählt deshalb zum Beispiel das Unterrichten von Sport- und Gesundheitskursen, von Kreativkursen oder in einer Fahrschule dazu. Auch selbstständige Tätigkeiten als Coaches oder Trainer gelten als Lehrtätigkeit. Innerhalb von drei Monaten nach Beginn müssen freiberufliche Lehrer ihre Tätigkeit bei der gesetzlichen Rentenversicherung melden.

Selbstständige Lehrer, die monatlich maximal 450 Euro verdienen, müssen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung leisten. Ab einem Verdienst von 450,01 Euro im Monat sind sie in der Rentenversicherung beitragspflichtig.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Broschüre der Deutschen Rentenversicherung über die Vorteile der Versicherungspflicht für Selbstständige 

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst