Rente / 25.07.2018

"Renten auf einen Blick" jetzt auch deutsch

Zweijährlich erscheinende Studie bietet Überblick über die zwischen 2015 und 2017 beschlossenen Reformen im Bereich der Alterssicherung.

Paris/Bad Homburg (sth). Die jüngste Ausgabe der Studie "Renten auf einen Blick" vom Dezember 2017 liegt jetzt auch in deutscher Sprache vor. Das teilte die für die Studie verantwortliche Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Berlin mit. Alle zwei Jahre gibt die OECD einen Bericht über die Alterssicherungssysteme der OECD- und der G20-Länder heraus (englisch: "Pensions at a glance"). In der Studie werden die Rentenpolitik der OECD-Länder und die jüngsten Reformen in den 36 Mitgliedstaaten miteinander verglichen (siehe auch unten).

Die Ausgabe von "Renten auf einen Blick" 2017 stellt die Rentenreformen in den Vordergrund, die von den OECD-Ländern zwischen September 2015 und 2017 beschlossen oder eingeleitet wurden. Darüber hinaus befasst sich ein Kapitel mit den Möglichkeiten für einen flexiblen Altersübergang in den OECD-Ländern. Zudem zeigt die Studie bevorzugte Handlungsoptionen der Bevölkerung, die tatsächliche Inanspruchnahme der angebotenen Möglichkeiten sowie die Auswirkungen auf die Höhe der Leistungen.

In der Ausgabe 2017 werden ferner die Informationen zu den wichtigsten Kenndaten der Alterssicherung in den OECD-Ländern aktualisiert und Projektionen des Alterseinkommens der heutigen Arbeitskräfte erstellt. Sie enthalt Indikatoren zum Aufbau der Alterssicherungssysteme, zu den Rentenansprüchen, zu den demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, in die die Alterssicherungssysteme eingebettet sind, zum Einkommen und zur Armut älterer Menschen, zur Finanzierung der Alterseinkommenssysteme und zur privaten Altersvorsorge. 

Mehr zum Thema:

www.oecd-ilibrary.org

Link zur deutschen Gesamtausgabe von "Renten auf einen Blick 2017"

www.ihre-vorsorge.de

Link zum Bericht auf ihre-vorsorge.de über die Vorstellung der Studie "Renten auf einen Blick 2017" vom 05.12.2017

 

 

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Autor

Stefan Thissen