Rente / 02.08.2018

Renteneintrittsalter bleibt stabil

Zeitung: Auch im vergangenen Jahr traten rentenversicherte Beschäftigte im Schnitt mit 64,1 Jahren in den Ruhestand.

Düsseldorf (ots). Das Renteneintrittsalter für Altersrenten in Deutschland lag auch 2017 bei 64,1 Jahren und ist damit gegenüber dem Vorjahr nicht weiter gestiegen. Das berichtete die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Mittwoch) unter Berufung auf die Deutsche Rentenversicherung. Bei Männern lag das Eintrittsalter 2017 demnach bei 64,0 Jahren, bei Frauen bei 64,1 Jahren. Es blieb damit gegenüber 2016 konstant.

Wichtiger Grund für die Stagnation des Renteneintrittsalters war die Einführung der abschlagsfreien Rente mit 63 Mitte 2014. Sie wirkte dem schrittweisen Anstieg des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2029 entgegen. Dagegen war das Renteneintrittsalter in den Vorjahren deutlich gestiegen. Betrug es im Jahr 2000 noch 62,3 Jahre, so lag es 2017 bei 64,1 Jahren.

"Grund für den Anstieg des Renteneintrittsalters sind insbesondere die Anhebung der Altersgrenzen und das Auslaufen von zwei vorgezogenen Altersrentenarten", erklärte die Rentenversicherung. Die vorgezogenen Altersrentenarten konnten in der Vergangenheit teilweise schon mit 60 Jahren in Anspruch genommen werden, wie bei der Altersrente für Frauen oder bei der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit.