Rente / 24.01.2019

Rentenreform zu Lasten der Jungen?

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro: Rente - Alt gegen Jung" beleuchtet am Freitag die Folgen des Rentenpakets 2019.

Großmutter, Mutter und Tochter. – Bild: wdv.de © Jan Lauer

Mainz (ots). Zum Jahresbeginn trat das Rentengesetz 2019 in Kraft. Mit dem neuen Rentenpaket will die Bundesregierung vor allem der Altersarmut entgegenwirken. Es verspricht außerdem Verbesserungen für Mütter, Geringverdiener und Bezieher einer Erwerbsminderungsrente. Aber geht die milliardenschwere Reform am Ende zu Lasten der jungen Generation? Das fragt das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro: Rente - Alt gegen Jung" am Freitag, 25. Januar 2019, um 21.00 Uhr.

Das Rentengesetz sei der Abschied von der Generationengerechtigkeit, kritisiert nicht nur der Arbeitgeberverband. Denn anders als es das Bild von flaschensammelnden Rentnern vermittelt, ist das Armutsrisiko bei älteren Menschen geringer als bei jüngeren. Das liegt beispielsweise an der wachsenden Lohnungleichheit zwischen Jung und Alt. Jüngere Menschen haben es heute schwerer als ihre Eltern, ein gutes Einkommen zu erzielen, denn sie haben oft prekäre Jobs und befristete Verträge.

Bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Bleibt das Rentenniveau stabil, wie es die Reform vorsieht, müssen die Jungen automatisch mehr tragen. Ob die Reform aber tatsächlich den bedürftigen Rentnern hilft, ist fraglich. Denn wenn Minirenten steigen, müssen sie in der Regel mit anderen staatlichen Unterstützungen verrechnet werden. Hilft die Reform also nur den bessergestellten Rentnern und belastet zusätzlich die nachfolgende Generation?

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