Rente / 09.06.2020

Rentner bekommen ab Juli mehr Geld

Bezüge der Ruheständler steigen im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

Bild zum Beitrag "Rentner bekommen ab Juli mehr Geld". Das Bild zeigt Frauenhände, die Geldscheine aus einem Geldautomaten entnehmen.

Berlin (dpa). Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Der Bundesrat hat der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt. Demnach steigen im Zuge der jährlichen Rentenanpassung die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

Die sogenannte Standardrente steigt nach Angaben der Bundesregierung auf 1538,55 Euro im Westen (plus 51,37 Euro) und 1495,35 Euro im Osten (plus 60,30 Euro). Die Standardrente ist eine Vergleichsgröße, die rechnerisch derjenige bekäme, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Grundlage für die jährliche Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung des vergangenen Jahres. Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen eine Rolle. Auch in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).

Mehr zum Thema:

www.bmas.de

Informationen des Bundesarbeitsministeriums zur Rentenanpassung 2020

Autor

 Deutsche Presseagentur