Finanzen / 13.07.2018

Reste in der Reisekasse

Ausgeben oder spenden – was tun mit restlichem Bargeld aus dem Urlaubsland?

Bad Homburg (kma). Was tun, wenn am Ende des Urlaub noch Geld in der Landeswährung übrig ist? Darüber sollte man sich am besten schon vor dem Urlaub Gedanken machen, rät der Bankenverband. Denn ein Umtausch in Euro kann schwierig sein und teuer werden.

Wer Bargeld aus dem Urlaub mitbringt, finde zwar auch in Deutschland Wechselstuben und Banken, die zumindest die Scheine in Euro umtauschen. Aber die Gebühren für diesen Service seien hoch und die Wechselkurse oft ungünstig. Das lohne sich gerade bei kleineren Beträgen nicht. Und: Münzen werden grundsätzlich nicht angenommen. Auch die Bundesbank nimmt keine ausländischen Banknoten oder Münzen an.

Kursschwankungen beachten

Wer öfter nach Kroatien oder Thailand reist, kann seine kroatischen Kuna oder Baht einfach bis zum nächsten Urlaub aufheben. In manchen Ländern unterliegen Währungen aber starken Schwankungen – so wie derzeit die türkische Lira. Es sei also möglich, dass die Reisekasse dann nicht mehr so viel wert ist, erklärt der Bankenverband.

Ansonsten kann es sinnvoll sein, das Mitbringsel-Shopping auf den letzten Urlaubstag zu legen, um das restliche Bargeld loszuwerden. Und wenn doch etwas übrig ist: Gemeinnützige Organisationen freuen sich über Spenden. Sammelbehälter gibt’s an Flughäfen oder bei Banken.

Weitere Informationen

bankenverband.de

Internetseite des Bankenverbandes

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Autor

Katja Mathes