Gesundheit / 03.04.2020

RKI ändert Haltung zum Tragen von Mundschutz

Das Robert-Koch-Institut räumt ein, dass das Tragen einer Maske das Risiko einer Übertragung von Sars-CoV-2 auf andere mindern könnte.

Junge Frau mit Mundschutz beim Einkaufen in einem Lebensmittelgeschäft.

Berlin (dpa). Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert. Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht.

Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen. Nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerke das auch, hieß es. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben.

Händehygiene und Mindestabstand in jedem Fall einhalten!

Regeln zum Husten- und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken weiterhin eingehalten werden. Außerdem gebe es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine selbstgenähte Maske einen selbst vor einer Ansteckung schützt.

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 Deutsche Presseagentur