Rente / 14.09.2017

Schulz: "Rente mit 70" ohne SPD

Kanzlerkandidat spricht sich gegen eine weitere Erhöhung des Rentenalters und Rentenkürzungen aus.

Ludwigshafen (dpa/mjj) SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schließt ein höheres Rentenalter im Falle eines Wahlsieges aus. Die von der CDU favorisierte Rente mit 70 werde nicht kommen, sagte Schulz am Mittwochabend bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ludwigshafen. "Ich kann Euch eines sagen: Es bleibt bei 67, weil am 24. September werde ich Bundeskanzler", rief er den etwa 1000 Zuhörern zu. Rentenkürzungen oder eine Rente mit 70 werde es mit einer SPD-geführten Regierung nicht geben, betonte Schulz.

Hintergrund: Seit 2012 wird das Eintrittsalter für die Regelaltersrente schrittweise heraufgesetzt. Für den Geburtsjahrgang 1952 liegt die Altersgrenze bei 65 Jahren und sechs Monaten, für jeden weiteren Jahrgang bis zum Geburtsjahr 1958 kommt ein Monat dazu. Für spätere Jahrgänge steigt das Renteneintrittsalter um jeweils zwei Monate. Ab Jahrgang 1964 gilt die Altersgrenze von 67 Jahren. 

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 Deutsche Presseagentur