Gesundheit / 28.12.2018

Silvesterfeuerwerk treibt Feinstaubwerte hoch

Kleine Kinder, Senioren und chronisch Kranke leiden unter belasteter Luft. Ärzte warnen.

Berlin/Dessau-Roßlau (dpa) Zum Jahreswechsel rechnet das Umweltbundesamt (UBA) wieder mit hohen Feinstaubemissionen durch Feuerwerk. Erwartet werde eine Freisetzung von bundesweit rund 4500 Tonnen Feinstaub. Das sei in etwa die Größenordnung der Vorjahre, sagte UBA-Meteorologin Ute Dauert der Deutschen Presse-Agentur. "Wie groß die tatsächliche Feinstaubbelastung in der Silvesternacht wird und wie schnell sie wieder abklingt, hängt dann aber auch von den Wetterverhältnissen ab." Besonders Großstädte seien betroffen. 

Ärzte bitten um Rücksicht

Feinstaub - kleinste, für das menschliche Auge meist unsichtbare Schmutzteilchen in der Luft - entsteht durch Verbrennungsprozesse. Wegen der Folgen der Luftbelastung für kleine Kinder, Senioren und chronisch Kranke hat die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) dazu aufgerufen, weniger Feuerwerk einzusetzen oder ganz darauf zu verzichten. Diese Gruppen litten zu Beginn des neuen Jahres besonders häufig unter Husten und Atembeschwerden.

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 Deutsche Presseagentur