Rente / 11.03.2020

So hat die Selbstverwaltung eine Zukunft

Gesellschaft für Versicherungswissenschaft veröffentlicht Tagungsbericht über Perspektiven der Beitragszahler-Vertretungen.

Bild zum beitrag "Die Zukunft der Sozialen Selbstverwaltung ". Das Bild zeigt die Vertreterversammlung der BG ETEM

Berlin (gvg/sth). Schon seit Längerem ist die Soziale Selbstverwaltung in Deutschland immer wieder Gegenstand teilweise heftiger Kritik. Der Wissenschaftliche Beirat der renommierten Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung (GVG) nahm das im Mai 2019 zum Anlass, den Anspruch und die Legitimation der Selbstverwaltung aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Ergebnisse der Tagung hat die GVG nun in einem Band veröffentlicht.

Ziel des Symposiums war es, im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis die Diskussion um die Zukunft der sozialen Selbstverwaltung neu zu beleben und Anregungen zur ihrer Weiterentwicklung zu geben. Der neue Tagungsband verdeutlicht anhand konkreter Beispiele die Leistungsfähigkeit der Selbstverwaltung. Er zeigt aber auch den Reformbedarf und mögliche Lösungsansätze auf.

Die GVG selbst ist aus der der sozialen Selbstverwaltung hervorgegangen. Zu ihren Mitgliedern zählen die gesetzlichen Sozialversicherungen – darunter die Deutsche Rentenversicherung –, die privaten Kranken-, Pflege- und Lebensversicherungen, berufsständische und betriebliche Einrichtungen der Alterssicherung, Leistungserbringer im Gesundheitswesen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und weiterer gesellschaftlich relevanter Institutionen.

Mehr zum Thema:

https://gvg.org/wp-content

Tagungsband "Zukunft der der sozialen Selbstverwaltung – demokratisch, effizient, modern? Symposium des Wissenschaftlichen Beirates der GVG vom 27. Mai 2019" (pdf)