Gesundheit / 24.06.2019

Sonnenbrillen: Dunkler bedeutet nicht mehr UV-Schutz

Die Tönung der Sonnenbrille hat mit dem UV-Schutz nichts zu tun. Ob eine Sonnenbrille über UV-Schutz verfügt, verrät das CE-Zeichen.

Bild zum Thema Sonnenbrillen: Eine Mutter und ihr Sohn am Strand. Beide tragen Sonnenbrillen und Kopfbedeckungen.

Düsseldorf (dpa/tmn). Je dunkler die Sonnenbrille, desto besser schützt sie vor Blendung. Mit dem UV-Schutz hat die Tönung aber nichts zu tun – denn der ist ebenso unsichtbar wie die gefährlichen UV-Strahlen. Darauf weist der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hin.

Starke Tönung ohne UV-Schutz ist gefährlich

Tatsächlich kann eine stark getönte Brille ohne UV-Schutz die Augen sogar empfindlicher machen, warnen die Experten: Durch die Dunkelheit weitet sich die Pupille, es gelangt mehr energiereiche Strahlung ins Auge.

Achten Sie auf das CE-Zeichen

Ob eine Sonnenbrille über UV-Schutz verfügt, verrät das CE-Zeichen. Allerdings verspricht der Hersteller damit nur, Licht bis zu einer Wellenlänge von 380 Nanometern zu filtern, warnt die Stiftung Warentest. Nötig wären aber 400 Nanometer. Verbraucher sollten deshalb darauf achten, dass eine Brille neben dem CE-Zeichen auch den Hinweis „UV400“ trägt – oder den Optiker danach fragen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst