Rente / 18.10.2018

Soziales Engagement erhöht die Rente

Für einen Freiwilligendienst gibt es staatlich finanzierte Pflichtbeiträge auf dem Rentenkonto.

Berlin (dpa/tmn). Wer sich sozial engagieren will, hat viele Möglichkeiten: Zum Beispiel mit einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst. Der Staat honoriert solch ein Engagement und zahlt in dieser Zeit Pflichtbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. Dadurch erhöhe sich die spätere Rente, ohne dass man selbst Beiträge zahlen muss.

Der Arbeitgeber meldet der Rentenversicherung den Dienstbeginn und übermittelt die Beschäftigungszeiten sowie die Arbeitsentgelte. Grundlage für die Beitragshöhe sind das Taschengeld und eventuelle Sachleistungen wie Unterkunft und Verpflegung. Die Zeiten helfen auch, die Mindestversicherungszeiten für Rentenansprüche zu erfüllen. Es ist daher wichtig, den bei der Rentenversicherung geführten Versicherungsverlauf auf Vollständigkeit zu prüfen.

Wer bereits im regulären Rentenalter ist und die volle Altersrente bezieht, ist während des Bundesfreiwilligendienstes versicherungsfrei und bekommt keine Rentenbeiträge mehr gutgeschrieben. Wer Rente erhält, aber noch nicht im regulären Rentenalter ist, muss die jährliche Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro beachten. Wird dieser Wert überschritten, werden 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Link zur Broschüre der Deutschen Rentenversicherung über die Vorteile eines Freiwilligendiensts für die Rente 

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst