Soziales / 01.02.2018

Stabiler Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf Neun-Jahres-Tief

Luxemburg (dpa). In der Eurozone bleibt der Arbeitsmarkt auch Ende 2017 robust. Im Dezember habe die Arbeitslosenquote wie im Vormonat 8,7 Prozent betragen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Damit verharrt die Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit Januar 2009.

Große Unterschiede zwischen den Euroländern

In absoluten Zahlen fiel die Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 134.000 und gegenüber dem Vorjahresmonat um gut 1,5 Millionen. In der Eurozone erholt sich der Arbeitsmarkt dank der guten Konjunktur schon seit längerem tendenziell. In der Hochphase der Euro-Schuldenkrise war die Arbeitslosenquote zeitweise auf über 12 Prozent gestiegen.

Allerdings gibt es weiter große Unterschiede zwischen den Euroländern: Eine sehr hohe Arbeitslosigkeit weisen Griechenland (aktuellste Zahlen vom Oktober: 20,7 Prozent) und Spanien (16,4 Prozent) auf.

Dagegen steht Deutschland mit einer nach Eurostat-Maßstäben berechneten Quote von 3,6 Prozent besonders gut da. Gerade die Jugendarbeitslosigkeit bleibt aber in Teilen des Euroraums ein großes Problem.

Autor

 Deutsche Presseagentur