Finanzen / 01.07.2020

Steuerbonus für Haussanierung: So geht's

Wer seine Wohnung oder sein Haus energetisch sanieren lässt, kann eine Steuerermäßigung bekommen. Das ist zu beachten.

Bunte Häuserfassaden von historischen Wohngebäuden

Berlin (dpa/tmn). Seine eigenen vier Wände energetisch auf Vordermann zu bringen, kann Einkommensteuern sparen. Denn ab diesem Jahr gibt es unter anderem für die Wärmedämmung von Dach und Wänden, die Erneuerung von Fenstern und Türen sowie die Erneuerung einer Heizungsanlage eine Steuerermäßigung.

Vorausgesetzt, das Haus ist älter als zehn Jahre, die Baumaßnahme wird von einem Fachbetrieb ausgeführt, der Rechnungsbetrag wird auf das Konto des Handwerkers überwiesen und es liegt eine

Ohne Sanierungsbescheinigung kein Bonus

„Kunden sollten darauf achten, dass ihnen die entsprechende Bescheinigung vom Handwerker oder Fachunternehmen für die Steuererklärung ausgehändigt wird, andernfalls ist der Steuerbonus weg“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Das amtliche Muster steht auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums zur Verfügung.

Die Regelung gilt für Bauvorhaben, mit denen nach dem 31. Dezember 2019 begonnen wurde. Der Steuervorteil beträgt insgesamt maximal 40.000 Euro und wird verteilt über drei Jahre von der Steuerschuld abgezogen. Ein extra Verfahren ist dafür nicht erforderlich.

Steuererklärung: Neue Anlage für energetische Gebäudesanierung

Die Angaben werden einfach in der Einkommensteuererklärung gemacht. „Dort gibt es künftig eine Anlage für die energetische Gebäudesanierung“, so Klocke. Dann ist auch die Bescheinigung des Fachbetriebs beizulegen. Details, welche Maßnahmen konkret begünstigt sind, werden in einem gesonderten Verwaltungsschreiben geklärt. Das Bundesfinanzministerium arbeitet aktuell an einer endgültigen Fassung.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst