Soziales / 21.03.2019

Tattoos erschweren die Jobsuche

Laut einer Umfrage glauben 43 Prozent der Befragten, dass Tattoos bei der Jobsuche hinderlich sind. In einigen Berufen sind sie direkt unerwünscht.

Bild zum Thema: Tattoos erschweren die Jobsuche. es zeigt eine Personengruppe, die auf ein Vorstellungsgespräch warten.

München (dpa). Tätowierungen können aus Sicht vieler eine Hürde bei der Jobsuche sein. Diese Ansicht äußerten 43 Prozent der Befragten bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Fit for Fun". Vor allem Jüngere im Alter von 14 bis 29 Jahren gaben an, dass Tattoos ein Problem bei der Suche nach Arbeit sein könnten (49 Prozent).

Tattoos sind im Trend

Von den insgesamt 1.002 Befragten ab 14 Jahren gaben 12 Prozent an, selbst ein Tattoo zu haben. 48 Prozent sind zwar der Meinung, dass die Körperkunst im Trend ist. Aber nur 11 Prozent gaben an, Tattoos erotisch zu finden.

Tatsächlich sind zumindest sichtbare Tattoos in einigen Berufen unerwünscht. So entschied etwa der Verwaltungsgerichtshof in München im November, dass sich bayerische Polizisten weiterhin nicht sichtbar tätowieren lassen dürfen.

Autor

 Deutsche Presseagentur