Gesundheit / 21.06.2019

Tipps gegen nächtliches Schnarchen

Schnarchen ist zumeist harmlos – aber fast immer störend. Wer auf Alkohol und Nikotin verzichtet kann sein Schnarchen eventuell stoppen.

Bild zum Thema: Tipps gegen nächtliches Schnarchen. Es zeigt ein älteres Ehepaar, das händchenhaltend im Bett liegt.

Köln (dpa/tmn). Schön ist Schnarchen nicht – in der Regel aber auch harmlos. Wer den Mitmenschen zuliebe beim Schlafen trotzdem weniger Krach machen will, sollte zum Beispiel seine Abendrituale überdenken, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Schlafmittel etwa fördern das Schnarchen eher, Gleiches gilt für Nikotin und Alkohol. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus kann helfen, weniger zu schnarchen.

Alkohol als Einschlafhilfe ungeeignet

Als Einschlafhilfe ist Alkohol ohnehin ungeeignet – die Experten empfehlen stattdessen eher eine Tasse heiße Milch oder Kräutertee. Auch feuchte Wadenwickel oder ein heißes Bad machen müde, genau wie moderate Bewegung oder Sex. Dabei wird zudem das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das wiederum das Stresshormon Cortisol unterdrückt.

Männer schnarchen häufiger als Frauen

Männer mit mittleren und höheren Alter schnarchen den Angaben nach häufiger als Frauen, bei Frauen tritt das Problem vor allem nach den Wechseljahren auf. In seltenen Fällen können die Geräusche ein Hinweis auf die sogenannte obstruktive Schlafapnoe sein. Anders als beim regulären Schnarchen leidet darunter die Schlafqualität: Betroffene erholen sich dann nachts nicht mehr richtig und sind tagsüber schläfrig.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst