Rente / 21.04.2021

Unter drei Prozent der Rentner benötigen Grundsicherung

Rentenversicherung: Anteil der Rentner, die nach ihrer Altersgrenze zusätzliche Leistungen der Grundsicherung bezogen, blieb 2020 stabil bei 2,6 Prozent.

Bild zum Beitrag "Weniger als drei Prozent der Rentner benötigen Grundsicherung". Das Bild zeigt Geldscheine in den Händen einer Frau.

Berlin (drv/sth). Das Statistische Bundesamt hat in der vergangenen Woche Zahlen zu Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung veröffentlicht. Auf Basis dieser Zahlen kommen erste Schätzungen der Deutsche Rentenversicherung zum Ergebnis, dass die Quote der Altersrentner, die 2020 nach Erreichen des regulären Rentenalters neben ihrer Rente Leistungen der Grundsicherung bezogen haben, im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 2,6 Prozent geblieben ist. Damit beziehen Altersrentner weiterhin deutlich seltener Grundsicherung als jüngere Menschen.

Bei den Erwerbsminderungsrentnern, die zusätzlich Leistungen der Grundsicherung bezogen haben, lag die Quote Ende 2020 bei voraussichtlich 14,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 0,2 Prozent. Verschiedene Reformen bei den Erwerbsminderungsrenten haben in den letzten Jahren zu steigenden Zahlbeträgen für Neurentner geführt. Endgültige Zahlen liegen voraussichtlich Ende Mai vor.

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 Deutsche Rentenversicherung