Rente / 06.05.2019

VdK startet Kampagne "#Rentefüralle"

Sozialverband: Das einstige Versprechen von lebensstandardsichernder Rente muss weiter gelten.

Bild zum Beitrag "VdK startet Kampagne 2019". Das Bild zeigt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Verena Bentele, VdK-Präsidentin

Berlin (ots). "Wir fordern für alle Generationen klare und verlässliche Antworten darauf, wie es mit der Rente in Deutschland weitergeht!" Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich des Auftakts der VdK-Kampagne #Rentefüralle am heutigen 6. Mai. "Wenn immer mehr Rentner im Supermarkt Regale auffüllen müssen, um über die Runden zu kommen, wenn Senioren im Müll nach Pfandflaschen suchen, wenn immer mehr alte Menschen an den Tafeln nach Lebensmitteln anstehen müssen, dann läuft etwas falsch in der Rentenpolitik", so Bentele.

"Viele ältere Menschen können sich ihre Miete nicht mehr leisten"

Tatsache sei auch, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, die sich ihre Miete nicht mehr leisten können und denen der Strom abgeschaltet wird, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Aus Sicht des VdK muss das einstige Versprechen von der gesetzlichen Rente, die den Lebensstandard im Alter sichert und Teilhabe ermöglicht, weiter gelten. "In der Bevölkerung schwindet das Vertrauen in die staatliche Alterssicherung. Diesen Trend müssen wir stoppen. Weder heutige noch künftige Rentnergenerationen sollten Angst vor Altersarmut haben", betont die VdK-Präsidentin.

Rentensystem soll gerechter und zuverlässiger werden

Der Sozialverband VdK zielt mit seinem Forderungskatalog auf einen Systemwechsel ab. "Wir packen in unserer Kampagne viele Themen an: Altersarmut, Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten, Generationengerechtigkeit, Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die Rentenversicherung, Besteuerung von Reichtum. Das Ziel unserer Kampagne ist es, das deutsche Rentensystem gerechter und zuverlässiger zu machen. Daher werden wir die Politik in den kommenden Wochen und Monaten ordentlich unter Druck setzen", so die VdK-Präsidentin.

Mehr zum Thema:

www.vdk.de

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