Rente / 18.06.2019

Verbreitung von Altersvorsorge 2019

Das Bundessozialministerium lässt erneut erforschen, wie groß der Bevölkerungsanteil mit privater oder betrieblicher Zusatzvorsorge ist.

Bild zum Beitrag "Verbreitung von Altersvorsorge". Das Bild zeigt ein Sparschwein mit Euromünzen auf einer Tischplatte.

Berlin/Bad Homburg (sth). Zum dritten Mal nach 2011 und 2015 ermittelt ein Sozialforschungsinstitut im Auftrag des Bundessozialministeriums (BMAS) in diesem Jahr, wie es um die Verbreitung der kapitalgedeckten Altersvorsorge in Deutschland steht. Wie aus einer Mitteilung des BMAS hervorgeht, sollen durch die "AV 2019" genannte Studie "verlässliche statistische Informationen" über die aktuelle Bedeutung der betrieblichen und private Zusatzvorsorge hierzulande zutage gefördert werden.

Mit der Befragung von über 10.000 zufällig ausgewählten Personen soll nach Angaben des BMAS ein "differenziertes Bild der obligatorischen wie zusätzlichen Vorsorge der 25- bis unter 65-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten" ermittelt werden. Die zentralen Fragen der "AV 2019" umfassen demnach neben der Beteiligung an der staatlich geförderten Altersvorsorge auch die Höhe der aktuellen Beiträge und Anwartschaften, das Vorliegen eines jährlichen Informationsschreibens dazu sowie Angaben zur weiteren Absicherung im Alter.

Laut der bisher letzten Erhebung dieser Art von 2015 erwarben mehr als die Hälfte (57 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland Ansprüche auf eine betriebliche Altersvorsorge. Etwa jeder dritte Arbeitnehmer im Alter von 25 bis unter 65 Jahren hatte zudem einen Anspruch auf eine Riester-geförderte Altersvorsorge. Insgesamt lag demnach die Verbreitungsquote der zusätzlichen Altersvorsorge vor vier Jahren bei 70 Prozent.

Mehr zum Thema:

www.infas.de/altersvorsorge2019/

Weitere Informationen über die Studie "Verbreitung der Altersvorsorge" 2019 

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Autor

Stefan Thissen