Finanzen / 05.06.2019

Vermögensaufbau mit Zinseszinseffekt

Je länger der Anlage-Zeitraum, desto größer wirkt sich der Zinseszinseffekt aus. Dafür müssen die verdienten Erträge aber wieder angelegt werden.

Bild zum Thema: Vermögensaufbau mit Zinseszinseffekt. Es zeigt Bär und Stier auf einem Blatt mit Aktienkursen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn). Beim Sparen kommt es nicht allein auf die Höhe des Beitrages an. Wichtig ist auch der Anlagezeitraum. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Dabei gilt: Je länger angespart wird und die verdienten Erträge wieder angelegt werden, desto höher fällt am Ende der Sparbetrag aus. Denn dann macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar.

Zinsen sollten reinvestiert werden

Ein Beispiel: Ein Anleger spart monatlich 100 Euro. Nach 30 Jahren hat er insgesamt 36.000 Euro beiseitegelegt. Wird das Geld in einen Aktienfonds investiert, der eine durchschnittliche Rendite von 5 Prozent pro Jahr bringt, wächst das Sparvermögen in dem Anlagezeitraum auf fast 82.000 Euro. Hätte er die in dem Zeitraum erhaltenen Zinsen nicht reinvestiert, sondern ausgegeben, dann würden ihm am Ende rund 63.000 Euro zur Verfügung stehen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst