Soziales / 04.08.2020

Viele Arbeitergeber wollen bei Homeoffice und Onlinekonferenzen bleiben

Hat Corona den „Durchbruch beim Homeoffice“ gebracht? Viele Unternehmen wollen zukünftig verstärkt auf diese Form der Arbeit setzen.

Junge Frau sitzt im Homeoffice am Laptop und lächelt in die Kamera.

München (dpa). Homeoffice und Onlinekonferenzen werden auch nach der Corona-Krise die Arbeitswelt prägen. 64 Prozent der Unternehmen wollen künftig Besprechungen häufiger online durchführen, 61 Prozent Dienstreisen dauerhaft einschränken, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts bei 800 Personalleitern ergab.

Zudem sieht das Ifo einen „Durchbruch beim Homeoffice“ durch Corona. 73 Prozent der Unternehmen, die während der Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von zuhause gesetzt haben, planen demnach, auch in Zukunft mehr davon anzubieten.

Betriebe überwinden ihre Skepsis und setzen vermehrt auf Homeoffice

Auch bei vielen Unternehmen, die bisher eher skeptisch waren, soll das Homeoffice Einzug halten. Die Hälfte der Betriebe, die es bisher nicht hochgefahren hat, will die Möglichkeiten hier verstärken. Und selbst unter den Unternehmen, die befürchten, dass ihre Mitarbeiter zuhause weniger produktiv sind, wollen 61 Prozent diese Form der Arbeit ausweiten.

Autor

 Deutsche Presseagentur