Gesundheit / 01.08.2019

Viren-Gefahr: Beeren waschen oder erhitzen

Vor allem tiefgekühlten Beeren sollten erhitzt werden, rät das Bundesamt für Verbraucherschutz. Bei frischen Beeren reicht eine gründliche Dusche

Berlin (dpa/tmn) Beeren schmecken im Dessert, auf Kuchen oder auch als Snack zwischendurch. Sie können allerdings Krankheitserreger oder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Gerade bei tiefgefrorenen Beeren sollten Verbraucher vorsichtig sein.

Auslöser von lebensmittelbedingten Krankheiten

Bei Tiefkühlbeeren seien Hepatitis-A-Viren oder Noroviren schon mehrfach Auslöser von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen gewesen, erläutert das Bundesamt. Die Beeren sollten daher vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden. Um Viren abzutöten, ist eine Temperatur von mehr als 90 Grad nötig.

Der Rat gilt besonders für empfindliche Menschen wie Kleinkinder, Schwangere, Ältere und immungeschwächte Personen. Bei frischen Beeren und generell bei frischem Obst reiche es aus, die Früchte gründlich zu waschen. Mehr Infos finden Verbraucher auf der Webseite des BVL.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst