Soziales / 31.07.2018

Vorsorgevollmacht sichert eigenen Willen

Ohne Vollmacht entscheidet im Zweifel ein Gericht. Bei Regelungen zu Grundstücken einen Notar beauftragen.

Erfurt (dpa/tmn). Mit einer Vorsorgevollmacht ermächtigen Verbraucher eine Person, sie rechtlich zu vertreten. In diesem Dokument können beispielsweise Bank- und Behördenangelegenheiten geregelt werden, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen. Deshalb sollte der Vollmachtgeber dem Bevollmächtigten vertrauen.

Wenn jemand seinen Willen nicht mehr ausdrücken kann, entscheidet ohne Vorsorgevollmacht ein Betreuer oder ein Gericht – und nicht die eigene Familie.

Soll der Bevollmächtigte auch in Grundstücksfragen entscheiden dürfen, muss ein Notar eingeschaltet werden.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst