Soziales / 18.09.2020

Warum Ausbildungsbeauftragte wichtig sind

Auszubildende sind künftigen Fachkräfte. Eine gute Betreuung ist also wichtig. Da kommen Ausbildungsbeauftragte ins Spiel. Was steckt dahinter?

Jugendliche sitzt an einem runden Tisch im Gespräch mit einem Mann, auf dem Tisch liegt ein Dokument.

Darmstadt (dpa/tmn). Damit sich Auszubildende im Betrieb gut betreut fühlen, sollte es nach Möglichkeit in jedem ausbildenden Unternehmensbereich einen Ausbildungsbeauftragten geben. Das erklärt Gabriele Weingärtner, Geschäftsführerin der Ausbilder-Akademie im Magazin „Bildungspraxis – didacta Magazin für berufliche Bildung“ (Ausgabe 3/2020).

Diese ausbildenden Fachkräfte hätten eine Schlüsselrolle im Unternehmen, so die Expertin. Sie sei vergleichbar mit der eines Key-Account-Managers, der sich um die Bedürfnisse und die Unterstützung wichtiger Kunden kümmert.

Speziell geschulte Ausbilder

Ausbildungsbeauftragte sollten den Nachwuchs dabei unterstützen, eine eigenständige Arbeitsweise zu erlangen. Entscheidend sei deshalb, dass die besten Personen eines Teams diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen. Gleichzeitig brauchen die Fachkräfte selbst entsprechenden Rückhalt aus der Führungsetage sowie Möglichkeiten, sich in ihrer Rolle weiter zu qualifizieren.

Hintergrund: In der Regel gibt es in ausbildenden Betrieben einen oder mehrere offizielle Ausbilder, die eine Ausbildereignungsprüfung absolviert haben. Darüber hinaus wirken oft auch andere Personen an der Ausbildung mit. Sie werden Ausbildungsbeauftragte oder ausbildende Fachkräfte genannt und haben meist selbst keinen Ausbilderschein.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst