Soziales / 10.05.2019

Was bei einer Trainee-Stelle wichtig ist

Wer noch nicht sicher ist, wie es nach dem Studium beruflich weitergeht, kann mit einer Trainee-Stelle erste Einblicke bekommen.

Bild zum Thema Was bei einer Traineestelle wichtig ist: Junge Frau schüttelt die Hand eines älteren Kollegen

Bochum (dpa/tmn). Gerade für Absolventen, die nach dem Studium noch keine Idee haben wo es einmal hingehen soll, ist ein Trainee-Programm eine gute Sache. Interessenten rät Jens Behrmann in „Unicum Beruf Trainee“ (Ausgabe 2/2019), sich ein Programm zu suchen, das mindestens 18 bis 24 Monate dauert. Andernfalls sei zu wenig Zeit, um einen fundierten Einblick zu bekommen. Behrmann ist Leiter des Career Service der Universität Kassel.

Reale Aufgabenstellungen in Führungspositionen kennen lernen

Besonders auf Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kunden- und Konfliktmanagement, Stress- und Selbstmanagement sollten die Absolventen geschult werden. Je nach Ziel der Berufseinsteiger sollten auch Projektmanagement und Führungskompetenzen auf dem Plan stehen.

Laut Behrmann ist es ein gutes Zeichen, wenn Unternehmen bereits auf ihrer Website detailliert über das angebotene Programm informieren, womöglich sogar ehemalige Trainees zu Wort kommen lassen. Weitere Fragen sollten Interessenten beim Vorstellungsgespräch stellen können.

Auf festen Ansprechpartner für Trainees achten

Wichtig ist außerdem ein fester Ansprechpartner, der Trainees bei Problemen zur Seite steht sowie Gelegenheiten zum Netzwerken. Ein Argument für ein Unternehmen ist auch die Chance, später übernommen zu werden.

Was verdient ein Trainee?

Laut „Unicum Beruf“ reicht die Spanne der Trainee-Gehälter von 12.000 bis über 50.000 Euro pro Jahr. Der Experte mahnt, nicht zu viel Wert auf das Finanzielle zu legen. Berufseinsteiger sollten die Ausbildung im Vordergrund sehen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst