Finanzen / 13.10.2020

Wertpapiere im Depot sind gegen Insolvenz geschützt

Was passiert eigentlich, wenn der Anbieter meines Depots insolvent ist? Für Anleger heißt es dann: keine Panik.

Junge Frau sitzt mit einem Tablet-Computer auf den Stufen einer Treppe und betrachtet den Bildschirm.

Berlin (dpa/tmn). Ob Hausbank, Depotbank oder Smartphone-Broker: Wer sein Geld in Wertpapiere steckt, muss keine Angst davor haben, dass der Anbieter des Depots pleitegeht. Aktien, Fonds, Anleihen und Zertifikate gehören auf jeden Fall dem Kunden und wären nicht Teil der Insolvenzmasse, erklären die Experten der Zeitschrift „Finanztest“ (11/2020) der Stiftung Warentest.

Anleger müssten die Wertpapiere in einem solchen Fall zwar zu einer neuen Bank oder einem neuen Broker übertragen. Das heißt, vorübergehend hätten sie keinen Zugriff. Mehr aber auch nicht.

Unsichere Kandidaten: Smartphone-Broker

Derzeit drängen laut „Finanztest“ Smartphone-Broker in den Markt, die für den Kauf von Wertpapieren gar keine Gebühren mehr verlangen. Die Einnahmequellen seien entsprechend begrenzt, die Konkurrenz sei groß. Ob sich alle neuen Broker dauerhaft behaupten könnten, bleibe abzuwarten. Für die Wertpapiere drohe keine Gefahr.

Autor

 Deutsche Presseagentur