Soziales / 27.08.2018

Wieder mehr reguläre Jobs

Zahl der sozialversicherungspflichtigen Normalarbeitsverhältnisse steigt um 116.000 – Jeder Fünfte weiter atypisch beschäftigt.

Wiesbaden (kma). In Deutschland sind im vergangenen Jahr 116.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden. Das teilte das Statistische Bundesamt jetzt mit. Damit ist die Zahl der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis auf rund 25,8 Millionen gestiegen. Normalarbeitsverhältnis, das bedeutet unbefristet, voll sozialversicherungspflichtig und mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden, die Arbeitnehmer direkt für den Arbeitgeber ausführen.

Jeder Fünfte atypisch beschäftigt

Auch die Zahl der atypisch Beschäftigten stieg 2017 leicht auf 7,7 Millionen Personen an. Ihr Anteil liegt bei gut 20 Prozent. Damit arbeitet in Deutschland weiterhin gut jeder fünfte Arbeitnehmer in einem atypischen Arbeitsverhältnis. Das sind: Leiharbeiter, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Arbeitnehmer in Teilzeit mit weniger als 20 Stunden. Frauen sind mit 30,5 Prozent dabei nach wie vor wesentlich öfter atypisch beschäftigt als Männer (12,2 Prozent).

Der Anteil der Normalarbeitsverhätlnisse blieb 2017 mit 69,3 Prozent weitergehend stabil. Die Zahl der Selbständigen ging leicht zurück auf knapp 3,6 Millionen. Ihr Anteil sank 2017 auf 9,7 Prozent.

Weitere Informationen

www.destatis.de

Internetseite des statistischen Bundesamtes

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Autor

Katja Mathes