Soziales / 03.07.2018

Wo behinderte Menschen einen Job finden

Informationssystem REHADAT hat eine bundesweite Übersicht mit Inklusionsbetrieben zusammengestellt.

Köln (dpa/tmn). Für Menschen mit einer Schwerbehinderung ist die Suche nach einem Arbeitsplatz in der Praxis zum Teil noch mit Hürden verbunden. Dennoch gibt es eine Reihe von Betrieben, die Inklusion ermöglichen. So gibt es bundesweit mehr als 1.000 Inklusionsbetriebe, in denen der Anteil der schwerbehinderten Beschäftigten mit 30 bis 50 Prozent sehr viel höher ist als in anderen Unternehmen. Das Informationssystem REHADAT für berufliche Rehabilitation hat eine bundesweite Übersicht mit solchen Inklusionsbetrieben zusammengestellt. Darauf macht die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Berufswahlmagazin auf "Planet-Beruf.de" aufmerksam.

Die Übersicht wird jährlich aktualisiert und listet Adressen von Inklusionsbetrieben auf, die Menschen mit Behinderung eine tarifliche oder ortsübliche Bezahlung bieten sowie eine arbeitsbegleitende Betreuung und berufliche Qualifizierungsmaßnahmen gewährleisten. Nicht nur Menschen mit Schwerbehinderung können so den Einstieg in den Job finden. Auch Schulabgängern von Förderschulen sowie Menschen, die bisher in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet haben, sollen auf diesen Weg in die allgemeine Arbeitswelt integriert werden. Das REHADAT-Informationssystem wird gefördert durch das Bundessozialministerium (BMAS) und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Mehr zum Thema:

www.rehadat.de

Link zum vollständigen REHADAT-Verzeichnis über Inklusionsbetriebe (im pdf-Format)

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst