Gesundheit / 09.04.2020

Zecken-Zeit beginnt: Vorsicht bei Bewegung im Freien

Zecken können Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen. Deshalb ist Vorsicht beim Ausflug ins Grüne geboten.

Mann geht auf einem Waldweg spazieren.

Düsseldorf (dpa/tmn). Beim Osterspaziergang im Wald lauert eine unsichtbare Gefahr. Steigende Temperaturen sorgen für eine erhöhte Zeckendichte. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) hin.

Weil Sport und Bewegung in der Umgebung im Gegensatz zu Reisen oder Ausflügen überall erlaubt ist, sei anzunehmen, dass sich Menschen bei frühlingshaften Temperaturen verstärkt im Freien aufhalten werden. Arzt Tomas Jelinek rät, im Grünen lange Hosen und geschlossene Schuhe zu tragen. Zecken-Schutzmittel zum Einreiben oder Aufsprühen seien zudem sinnvoll.

Nach dem Ausflug Körper nach Zecken absuchen

Nach dem Ausflug sollten außerdem die von Zecken bevorzugten Körperregionen wie Kniekehlen, Achseln, Schambereich, Bauchnabel, Bauchfalten und der Bereich hinter den Ohren gründlich abgesucht werden. Eine schnelle Entfernung einer Zecke senke das Krankheitsrisiko.

Borreliose- und FSME-Gefahr

Zecken können Frühsommer-Meningoenzephalitis(FSME)und Lyme-Borreliose übertragen. Gegen FSME gibt es eine Impfung, die die Ständige Impfkommission STIKO für alle Zecken-Exponierten in Risikogebieten empfiehlt. Zu den Bundesländern mit dem höchsten FSME-Übertragungsrisiko zählen Bayern und Baden-Württemberg.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst